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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

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Where the wolves fear to prey (featuring Jayrôme Robinet)

Der weiße Tiger ist eins von den fünf himmlischen Tieren, der Gegenpol zum grünen Drachen. Er gilt als eigensinnig, stolz und tapfer, steht für Intuition, Weitsicht und Hellhörigkeit, kurz, er ist die Königin der Tiere. 

Seine Jahreszeit? Der Herbst:

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, rote Blätter fallen, graue Nebel wallen – fehlt noch das satte Orange der Kürbissuppe, die uns während einer anstrengenden Sitzung wärmt und wieder zu Kräften bringt. 

Tau glitzert auf Spinnenfäden, Rehe und Hirsche cruisen brünftig durch die Wälder und Eichhörnchen tragen eifrig Vorräte zusammen, während die Zugvögel sich auf den Weg nach Süden machen. 

„Heimkehr der Herde“ ist Bruegels Bild vom Herbst; ich benutze Elemente daraus für den Hintergrund.

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Schwein sein

Die Geschichte ist bekannt: Medeas Tante Circe wohnt auf einer Insel, und um ihre Ruhe zu haben, verwandelt sie unwillkommene Besucher kurzerhand in Tiere. Die Gefährten des Odysseus beispielsweise werden zu Schweinen. Klingt das grausam? In Plutarchs Version der Sage kann Odysseus einen Schwein gewordenen Gefährten zu seiner Lage befragen und erfährt, dass dieser seine neue Daseinsform entschieden bevorzugt.

Reasonable animals (featuring Coco Lorès), 2017

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I’m honoured to have been featured on this blog dedicated to female artists:

http://www.femininemoments.dk/blog/painter-martina-minette-dreier-artist-statement/

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Spot the artist!

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Have I caught thee? (featuring Ryan Stecken), 2017, 100×100, Öl/Leinwand

Ryan Stecken als bezaubernder Cupid, geflügelt, mit Pfeil und Bogen bewaffnet und überhaupt gut ausgerüstet, sitzt auf einer Wolke und wird von Füchsen umspielt. 

Nur gut, dass er nicht Dionysos ist, sonst könnte es für die Füchslein schnell ungemütlich werden. Der Gott mit Zuständigkeit für Ekstase und Fruchtbarkeit war nämlich dafür bekannt, im Fuchspelz aufzutreten. Die Tiere hatten in dieser Hinsicht einen Ruf: von Mitteleuropa bis Südamerika wurde zu den großen Festen dem Fuchs geopfert, damit es mit der Ernte, dem Vieh und der Liebe alles so klappt wie gewünscht. 
Dann aber Japan: dort ist der Fuchs als großer Magier und Verwandlungskünstler bekannt, je älter, desto mächtiger. 
Zur Rolle des Feldhamsters in der bildenden Kunst nur soviel: seit dem Mittelalter taucht er auf Gemälden vornehmlich als Mantelfutter auf.

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